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Servicebereich Konto

 

Der Servicebereich Konto betreut Anwendungen vornehmlich aus den Bereichen Finanzen und Abgaben aber auch aus den Bereichen Wohnen, Ordnung und Kultur. Zum Anwenderkreis gehören Kommunen, sowie Energieversorgungsunternehmen und sonstige kommunale Einrichtungen. Im Zentrum stehen die großen integrativen Verfahren SAP (DZ-Kommunalmaster® Doppik auf Basis SAP® R/3 und einem SAP-Template für gewerbliche Mandanten und Werke) für das Rechnungswesen und KIVi (Kommunale Integrierte Veranlagungs- und Informationssoftware) für das Veranlagungswesen. Mit einem umfassendem Projektmanagement, Beratung und Support wird für eine möglichst reibungslose Implementierung und langfristige Betreuung der Verfahren gesorgt.

Das KRZN unterstützt seine Kunden seit 2008 mit SAP. Allein zum Jahreswechsel 2008-2009 haben insgesamt 33 Kommunalverwaltungen erfolgreich SAP eingeführt. Ein SAP-Einführungsprojekt im öffentlichen Bereich in diesen Dimensionen dürfte zumindest im deutschsprachigen Raum bislang einzigartig sein. Die gesetzliche Vorgabe, dass ab 2009 in den Kommunen nur noch doppisch gebucht werden darf, wurde damit fristgerecht umgesetzt. Aktuell nutzen 59 NKF-Haushalte in 40 Kommunalverwaltungen und 16 kaufmännisch rechnende Betriebe die angebotenen SAP-Lösungen über das KRZN.

Im Bereich der Veranlagung kommunaler Steuern und Abgaben setzt das KRZN auf die gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Bochum entwickelte Software KIVi (Kommunales Integriertes Veranlagungsinformationssystem). Hier wurde bereits während der Entwicklung besonderer Wert auf eine vollständige Integration zur Finanzbuchhaltung gelegt. So hält KIVi selbst keine Adressen der Steuerpflichtigen vor, sondern nutzt als Adressverwaltung die Geschäftspartner des SAP-Systems. Auch der Austausch von Buchungsinformationen ist bidirektional möglich. KIVi liefert also nicht nur die Informationen für die Forderungen und Ertragsbuchungen an SAP, sondern empfängt auch Zahlungsinformationen von SAP und nutzt diese u.a. für die Bescheidschreibung und Vollverzinsung. KlVi ist durch sein konfigurierbares Berechnungssystem an unterschiedliche Satzungen anpassbar und kann somit individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden ausgerichtet werden. Ein weiterer großer Vorteil sind die konfigurierbaren Eingangsdatenschnittstellen, die es ermöglichen, schnell und unkompliziert Daten von Dritten aufzunehmen. Dies können neben regelmäßig übermittelten Daten der Finanzverwaltung für die Veranlagung von Grund- und Gewerbesteuer z.B. auch Verbrauchsdaten von Dritten zur Berechnung von Abfall- oder Kanalbenutzungsgebühren oder Daten aus einem Online Workflow zur Anmeldung von Hunden zur Hundesteuer sein.

Neben den bereits bei über 40 Kommunen im produktiven Einsatz befindlichen Modulen Grundbesitzabgaben, Gewerbesteuer, Hundesteuer und Vergnügungssteuer wird 2016 ein weiteres flexibles Modul "sonstige Abgaben und Entgelte" entwickelt, mit welchem schnell und einfach eigene Teilmodule für weitere Steuer- und Gebührenarten per Konfiguration erstellt werden können. Erste Einsatzgebiete werden die Zweitwohnungs- und Beherbergungssteuer sein.

Mit seinem Produktangebot insbesondere den Verfahren SAP und KIVi ist das KRZN strategisch bestens auf zukünftige Herausforderungen der IT-Unterstützung im Bereich Verwaltung öffentlicher Finanzen ausgerichtet. Aber auch im Bereich Ordnungswidrigkeiten bietet das KRZN mit WinOWlG ein neues und flexibles Verfahren an, welches in 38 Kommunalverwaltungen genutzt wird.