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Stadt Herne erhält IT-Unterstützung vom KRZN

10.01.2018

Niederrhein - Neue IT-Lösungen für die Stadt Herne in den Bereichen Einwohner- und Ausländerwesen: Die Stadt bezieht seit kurzem IT-Leistungen über das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN). Eine moderne Infrastruktur, hohe Datensicherheit und schnelle Aktualisierungen bei rechtlichen Änderungen sollen mit den neuen Lösungen umgesetzt werden. Für die Bürger der Stadt ändert sich nichts. Die Stadt Herne spricht von positiven Erfahrungen.

Konkret wird die Datenverarbeitung rund um den Personalausweis, den Umzug von Bürgern, die Ausstellung eines Führungszeugnisses und das Einbürgerungsverfahren mit den neuen Lösungen umgesetzt. Nach einer Einrichtungs- und Testphase wurden die Altdaten migriert. Im Einsatz sind die Systeme seit Mitte Oktober 2017. Die kommunale Projektleiterin Monika Stefanski zieht nach der Einführung der neuen Software eine positive Bilanz: "Alle Beteiligten der Fachabteilungen und kommunalen IT haben bei diesem Projekt an einem Strang gezogen. Die Zusammenarbeit - sowohl mit dem KRZN als auch mit den Software Herstellern - hat gut geklappt, so dass aufgetretene Probleme zeitnah gelöst werden konnten. Die Implementierung erfolgte unter Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so dass eine hohe Anwendungsakzeptanz vorhanden ist. "

Eingesetzt werden die Softwarelösungen ADVIS und MESO der Hersteller Kommunix GmbH und HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH. "Beide sind Marktführer auf ihrem Gebiet und bieten dadurch verlässliche und moderne IT-Lösungen", erläutert Daniel Diebels, Produktverantwortlicher beim KRZN.

Im Oktober 2016 erhielt das KRZN nach einem förmlichen Vergabeverfahren den Zuschlag der Stadt Herne für die Einführung und den Betrieb der neuen Softwarelösungen. Ziel war es, bis spätestens Ende 2017 die bisherigen SAP-basierten Lösungen abzulösen. In Zusammenarbeit mit den beiden Softwarefirmen schulte das KRZN die Mitarbeiter der Stadt Herne. Seitens des KRZN wurden entsprechende Systemumgebungen aufgebaut.

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Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort gehört zu den zehn größten kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands und versorgt am Niederrhein mehr als 15.000 Büroarbeitsplätze in den Rathäusern und Kreisverwaltungen mit Informationstechnik. Zu den Aufgaben des Zweckverbandes zählen die Entwicklung, Einführung, Wartung und der Betrieb der IT-Anwendungen. Außerdem setzt das KRZN Datenschutz und Datensicherheitsmaßnahmen um. Am Standort in Kamp-Lintfort arbeiten mehr als 300 Beschäftigte.

 

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