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KRZN unterstützt Kommunen bei Datenvisualisierung

15.04.2021

KRZN unterstützt Kommunen bei Datenvisualisierung

Kamp-Lintfort - Wo findet man die nächstgelegene Corona-Teststelle, wo Kindergärten und Schulen oder das Projekt Stolpersteine? Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) unterstützt die Kommunen am Niederrhein dabei, Bürgern diese und viele weitere Geodaten auf einfache Weise und innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung zu stellen.

Seit Ende 2019 bietet das KRZN über das Geoportal Niederrhein (geoportal-niederrhein.de) allen gesellschaftlichen Interessengruppen die Möglichkeit, interaktiv eine breite Vielfalt an Geodatenschätzen zu entdecken. Von tagesaktuellen Katasterkarten über aktuelles Ortsplanungsrecht bis hin zu Wasserschutzzonen werden Daten zu unterschiedlichsten Themen angeboten. Eine Reihe von verschiedenen Hintergrundkartenwerken wie das bekannte OpenStreetMap-Kartenwerk oder aktuelle Luftbilder runden das Datenangebot ab.

Ein aktuelles Beispiel ist eine Karte mit Corona-Testzentren der Stadt Krefeld. Ob in der Apotheke, der Arztpraxis oder beim Ambulanten Pflegedienst - Bürger der Stadt sowie der Kreise Viersen und Wesel können unter geoportal-niederrhein.de/krefeld/corona auf einer interaktiven Karte nachsehen, wo die nächstgelegene Corona-Teststelle ist. Bereits 2020 stellte die Stadt in Zusammenarbeit mit dem KRZN Nutzern die ersten Geoportale, etwa zur Lage von Schulen und Kindergärten oder zum Projekt-Stolpersteine, zur Verfügung.

„Der Clou an diesem Angebot ist, dass wir diese Daten äußerst schnell online abrufbar machen und so wichtige Informationen zu aktuellen Ereignissen liefern können", so Jonas Fischer, Geschäftsleiter des KRZN. Ein Anwendungsbeispiel dafür sei etwa der Ausbruch einer Tierseuche, bei der man in interaktiven Karten Sperr- und Beobachtungsbezirke, Restriktionsgebiete und weitere Zonen in Zusammenarbeit mit den Veterinärämtern zeitnah darstellen könnte.

Die Nutzung der Geoportale ist kostenfrei und funktioniert sowohl am heimischen Laptop als auch auf dem Smartphone. Auch die Weiterverwendung der bereitgestellten Informationen ist in der Regel ohne Einschränkungen möglich.

Die Geoportale werden auf Basis der quelloffenen Open-Source-Lösung Masterportal erstellt. Mit dieser können Kommunen und Verwaltungen - unterstützt durch das KRZN - ihre eigenen Geodaten visualisieren und in vorhandene Anwendungen integrieren. Weitere Informationen zum Angebot gibt es unter geoportal-niederrhein.de.

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Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort und Mettmann gehört zu den zehn größten kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands und versorgt am Niederrhein und im Rheinland mehr als 16.000 Büroarbeitsplätze in den Rathäusern und Kreisverwaltungen mit Informationstechnik. Zu den Aufgaben des Zweckverbandes zählen die Entwicklung, Einführung, Wartung und der Betrieb der IT-Anwendungen unter Beachtung moderner Datenschutz- und IT-Sicherheitsstandards. Es beschäftigt über 400 Mitarbeitende.

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