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KRZN erhält schnellere Netzanbindung

27.04.2020

Kamp-Lintfort - Ab sofort verfügt das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort über eine wesentlich schneller Anbindung an das Internet. "Unser Dank geht an den Vorstand, den Service und die Technik der Deutschen Telekom", sagt Dr. Andreas Coenen, Verbandsvorsteher des KRZN und Landrat des Kreises Viersen. Er hatte sich vor rund einem Monat mit einem dringenden Appell an die Telekom gewandt. Als Folge der Corona-Pandemie hatte sich in den vergangenen Wochen die Belastung der KRZN-Internetanbindung dramatisch erhöht.

"Wir sind froh, dass wir in enger Abstimmung mit dem Vorstand der Telekom die Bandbreitenerweiterung umsetzen konnten - und zwar in Rekordzeit", so Coenen. Bereits am 8. April 2020 ist die Anbindung des KRZN verdoppelt worden. Am vergangenen Sonntag wurden die Arbeiten für eine weitere Verzehnfachung der Bandbreite abgeschlossen.

Das Rechenzentrum zählt zu den kritischen Infrastrukturen des Landes NRW. An den IT-Zweckverband sind über 40 kommunale Verwaltungen inklusive Kreise und kreisfreie Städte angeschlossen. Über 16.000 Arbeitsplätze in Kreis- und Stadtverwaltungen im Rheinland versorgt es mit IT-Services - dazu gehören auch die kommunalen Krisenstäbe. Außerdem stellt es wichtige Infrastrukturdienste für die Schulen in NRW, die Polizei NRW sowie Authentifizierungen vieler Onlinedienste der Landesverwaltung NRW bereit.

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Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort und Mettmann gehört zu den zehn größten kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands und versorgt am Niederrhein und im Rheinland mehr als 16.000 Büroarbeitsplätze in den Rathäusern und Kreisverwaltungen mit Informationstechnik. Zu den Aufgaben des Zweckverbandes zählen die Entwicklung, Einführung, Wartung und der Betrieb der IT-Anwendungen unter Beachtung moderner Datenschutz- und IT-Sicherheitsstandards. Es beschäftigt über 400 Mitarbeitende.

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