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IT des Kreises Mettmann und KRZN fusionieren

30.01.2019

Kamp-Lintfort/Kreis Mettmann - Ab sofort ist das IT-Amt des Kreises Mettmann Teil des Kommunalen Rechenzentrums Niederrhein (KRZN). Mettmann wird damit zu einem zweiten Standort des Rechenzentrums. Vor Ort wechselten der Verbandsvorsteher des KRZN und Landrat des Kreises Viersen, Dr. Andreas Coenen, und der Landrat des Kreises Mettmann, Thomas Hendele, symbolisch die Schilder.

"Mit der Fusion erhalten wir den Standort Mettmann und unsere ortsnahe IT-Versorgung", sagte Landrat Hendele. Außerdem ergäben sich Kostenvorteile durch verschiedene Synergieeffekte - etwa bei der Bereitstellung von Fachanwendungen, beim technischen Betrieb, bei der Hardware-Beschaffung und im administrativen Bereich. Zehn Prozent der IT-Gesamtkosten könne der Kreis Mettmann durch die Umstellung einsparen.

Die Fusion hat aber auch für die Mitarbeiter der Kreis-IT Vorteile: "Das KRZN bietet als großer kommunaler IT-Versorger breitere berufliche Entwicklungsmöglichkeiten - rein fachlich aber auch bei Führungsaufgaben", sagt Dr. Andreas Coenen. Jedem IT-Mitarbeiter steht es zudem frei, bei gleichen Bezügen zum Standort des Rechenzentrums in Kamp-Lintfort zu wechseln, am Standort Mettmann zu bleiben oder zurück in die Kreisverwaltung zu gehen.

Nicht zuletzt profitiere auch das Kommunale Rechenzentrum von der Fusion. "Das Know-How bei kommunalen Fachanwendungen verbreitert sich", so Coenen weiter. Zudem komme mit dem KRZN ein moderner IT-Dienstleister in den Kreis Mettmann. Das berge Potenzial für weitere Kooperationen.

Mit der Fusion wappnen sich der Kreis und das Rechenzentrum für die stetig steigenden Anforderungen im Bereich der kommunalen IT und stellen sich zukunftssicher auf. Zudem verspricht sich Coenen eine bessere Position im Wettbewerb um die IT-Talente der Zukunft, denn: "Das KRZN ist ein moderner, attraktiver Arbeitgeber mit Strahlkraft."

Der gesamte Fusionsprozess der Kreis-IT und des Rechenzentrums verläuft entlang eines detaillierten Fahrplans. Er soll innerhalb der kommenden vier bis sechs Jahre abgeschlossen werden.

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Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort gehört zu den zehn größten kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands und versorgt am Niederrhein mehr als 15.000 Büroarbeitsplätze in den Rathäusern und Kreisverwaltungen mit Informationstechnik. Zu den Aufgaben des Zweckverbandes zählen die Entwicklung, Einführung, Wartung und der Betrieb der IT-Anwendungen. Außerdem setzt das KRZN Datenschutz- und IT-Sicherheitsmaßnahmen um. An den Standorten in Kamp-Lintfort und Mettmann arbeiten mehr als 350 Beschäftigte.

 

Verbandsvorsteher Dr. Andreas Coenen und der Landrat des Kreises Mettmann, Thomas Hendele, tauschen Schilder. IT Mettmann wird zu KRZN.

Bildzeile:
Das IT-Amt des Kreises Mettmann wird zu einem zusätzlichen Standort des Kommunalen Rechenzentrums Niederrhein. Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann (rechts), und Verbandsvorsteher Dr. Andreas Coenen, tauschen symbolisch die Schilder.

Foto: Alois Müller/Abdruck honorarfrei

 

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