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Einsatz der KRZN-Entwicklung jetzt auch in Norddeutschland

02.10.2015

Kamp-Lintfort - Digital, modern und zukunftsfähig sollen die Schüler in Deutschland unterrichtet werden. Eine wichtige Lösung in dieser Hinsicht ist Logineo. Entwickelt wurde die webbasierte IT-Infrastruktur für Schulen vom Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) gemeinsam mit LVRInfoKom, dem IT-Dienstleister des Landschaftsverbandes Rheinland, sowie der regio iT Aachen/Gütersloh. Die bisherigen Ergebnisse sind so positiv, dass Logineo jetzt seinen Siegeszug im hohen Norden Deutschlands fortsetzt. Der IT-Dienstleister Dataport mit Sitz in Altenholz bei Kiel verzichtet auf die Entwicklung einer eigenen Software und nutzt ebenfalls Logineo.

Diese Entscheidung ist ein starkes Zeichen für die hohe Qualität der KRZN-Entwicklung. Das verdeutlichen auch die Dimensionen von Dataport. Das Unternehmen ist der einzige IT-Dienstleister in Deutschland, der gemeinsam von Bundesländern und Kommunen getragen wird. Träger sind die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie der kommunale IT-Verbund Schleswig-Holstein. Rund 2.300 Menschen arbeiten für Dataport.

Logineo - Virtueller Arbeitsraum für die Schule

Mit der Vertragsunterzeichnung gehen KRZN und Dataport eine Kooperation ein. Gemeinsam werden sie in Zukunft Logineo einsetzen und weiterentwickeln. "Durch die Kooperation werden sowohl Sicherheit und Datenschutz als auch der Leistungsumfang der IT-Lösung kontinuierlich verbessert", sagte KRZN-Geschäftsführer Jonas Fischer anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. "Unsere enge Kooperation mit LVRInfoKom ist eine gute Grundlage für die künftige Zusammenarbeit", so Fischer weiter. Ziel von Logineo, das sich derzeit noch in der Pilotphase befindet, ist es, zeitgemäßes Lernen und Lehren in der digitalen Welt zu ermöglichen. Logineo funktioniert wie ein virtueller Arbeitsraum für Lehrer und ihre Schüler. Lehrer können dort zum Beispiel gemeinsam an Dokumenten arbeiten und Materialien austauschen, die sie für den Unterricht benötigen. Die Arbeitsplattform zur schulischen Kommunikation, Organisation und Dokumentenverwaltung ist datenschutzkonform und geschützt. Für erkrankte Schüler ist es mit Logineo sogar möglich, von zu Hause aus den Unterrichtsstoff nachzuholen. Tafelbilder, Übungsaufgaben oder Hausaufgaben können von Lehrern in die Dateiablage hochgeladen werden. Den Schülern ist es dann möglich, die Unterrichtsmaterialien abzurufen und damit zu arbeiten.

Vertragsunterzeichnung mit Dr. Wolfgang Weniger, Geschäftsführer LVR-InfoKom, Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport und Jonas Fischer, Geschäftsführer KRZN (von links)

Vertragsunterzeichnung mit Dr. Wolfgang Weniger, Geschäftsführer LVR-InfoKom, Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport und Jonas Fischer, Geschäftsführer KRZN (von links)

Foto: Copyright Dataport/Abdruck honorarfrei

Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort gehört zu den zehn größten kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands und versorgt am Niederrhein mehr als 12.000 Büroarbeitsplätze in den Rathäusern und Kreisverwaltungen mit Informationstechnik. Zu den Aufgaben des Zweckverbandes zählen die Entwicklung, Einführung, Wartung und der Betrieb der IT-Anwendungen. Außerdem setzt das KRZN Datenschutz und Datensicherheitsmaßnahmen um. Am Standort in Kamp-Lintfort arbeiten mehr als 300 Beschäftigte.

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